ab dem 10.Juli 2026 erhältlich
Juhu, endlich darf ich alle Infos zu unserem Heißfolien-System teilen! Ab dem 10.Juli ist es für alle erhältlich. Das wird einfach magisch!
Du kennst bestimmt bereits das Embossen mit Pulver und einem Erhitzungsgerät, oder? Das macht mir immer sehr viel Spaß und bringt tolle Effekte und edlen Glanz auf die Projekte. Unser Heißfolien-System ist dazu quasi die 2.0 Version. Noch edler und schöner. Beim embossen wird das Pulver erhitzt und bringt Struktur auf das Papier. Bei der Heißfolie wird das Motiv foliert und in das Papier gebracht. Das macht es nochmals viel edler.
Oben im Bild siehst du alle Einzelteile des Systems. Achte beim Kauf bitte unbedingt auf die deutsche/europäische Version deines Steckers – Hot Foil EU #170010 ! Denn es gibt auch einer Version für den englische Markt. Bestelle sonst gleich direkt über diesen Link.
Zusätzlich zum kompletten System benötigst du natürlich noch die passenden Folien. Diese gibt es bisher in Gold, Silber und Rosa. Ich bin mir sicher es werden noch weitere Farben folgen. Unsere Folien sind immer zu zweit verpackt.
Dann werden noch die passenden Stanzformen benötigt. NEIN unsere „normalen“ Stanzformen sind dafür nicht geeignet. Dies müssen spezielle sein. Es gibt einzelne Formen oder auch welche mit denen das Folierte dann passgenau ausgestanzt werden kann. Ich füge unten noch weiter Bilder ein, dort kann man das gut erkennen.
Als Demonstrator war ich im Frühjahr beim jährlichen OnStage in Köln mit dabei. Dort wurde das System bereits vorgestellt. Das es jetzt doch so schnell schon verfügbar sein würde, damit hätte ich nicht gerechnet. Ehrlich gesagt war ich auch etwas skeptisch ob ich das wirklich brauche… aber nachdem ich es jetzt selber ausprobieren durfte bin ich total begeistert. Das ist einer der großen Vorteile, wenn man Demo ist, man darf schon vor allen anderen ausprobieren. Falls du dazu auch Lust hast, schau gerne mal hier vorbei.
Meine Tipps:
Das erste was auffällt: man sieht nicht so genau was man macht…daher mein Tipp: schneide dir die Folie nicht zu groß zu. Zum einen wäre dann viel Abfall da und die Ränder drücken sich eventuell auf dein Projekt durch. Das kann toll und gewollt aussehen, manchmal aber ja nicht gewünscht. Also eher die Größe an die benutzte Stanzform anpassen.
Ein paar handliche Ofenhandschuhe können nützlich sein. Das ganze wird ja sehr heiß und lässt sich dann nicht mehr so gut anfassen.
Das Ganze braucht etwas Platz! Du brauchst einmal das Gerät welches aufgeheizt wird. Dann wird es ja mit dem „Sandwich“ durch unsere Stanzmaschine gekurbelt. Idealerweise steht beides nah beieinander ohne das man was weg- oder umräumen muss. Unser Heißfolien-System passt übrigens NICHT durch die alte schwarze Stanzmaschine bzw. die BigShot! Auch wenn ich schon anderes gelesen habe, es passt nicht, ich hab es probiert.
Dann braucht es auch etwas Zeit. Mal eben – ist nicht. Das Gerät braucht ein paar Minuten zum aufheizen. Dann geht es aus, wenn man die 1. Stanzform mitsamt Papier erhitzt hat um es durch die Maschine zu kurbeln. Wenn man eine 2. Stanzform nutzen möchte braucht es wieder Zeit zum aufwärmen, du verstehst 🙂
So sieht das ideale „Sandwich“ zum folieren aus:
Heißfoliengerät aufgeheizt
darauf die entsprechende Stanzform
darauf die Folie (glänzende Seite zur Stanzform – sie „küssen“ sich quasi)
darauf dein Farbkarton, Duopapier, Vellum (je glatter das Papier – desto schöner und klarer das Ergebnis!)
Dann die grüne Platte und zum Schluss die klare Platte
Nachdem der Zeitschalter erloschen ist, Stecker ziehen (ist magnetisch, geht manchmal etwas schwer, nicht zu dolle reißen) und das Sandwich komplett (ohne Gummimatte) langsam und gleichmäßig durch die Stanzmaschine kurbeln. Danach nur noch die Folie abziehen und das tolle Ergebnis bewundern.
Ein Fehler der wirklich häufiger aufgetaucht ist unter den Demos: es wurde vor lauter Aufregung vergessen den Farbkarton auf die Folie zu legen … upsi! Mit dem Ergebnis – die grüne Platte hatte dann ein tolles Muster…also immer schön die Reihenfolge beachten, dann klappt es auch.
Falls noch Fragen sind, melde dich gerne!